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Donnerstag, 9. November 2017

Was tun gegen Targeted Advertising?

Liebe TwoPointZeros

Erst gestern haben wir über Targeted Advertising berichtet. Da dies nicht bei allen Internetusern Begeisterung auslöst, möchten wir euch auf einige Möglichkeiten hinweisen, wie ihr gegen diese Methode vorgehen könnt:

Facebook
Wie im letzten Blogeintrag erwähnt setzt das Unternehmen eine eigens entwickelte Social Media Targeting Technologie ein. Immerhin ermöglichen sie es dem Nutzer, diese zu deaktivieren. Unter Einstellungen - Werbeanzeigen - Einstellungen für Werbeanzeigen müssen die drei Punkte mit "Nein", "Nein" und "Niemand" beantwortet werden. Ein Haken hat die Sache dann doch: Werbung wird weiterhin angezeigt, jedoch weniger persönlich-relevante Anzeigen.

Google
Auch hier kann in den Einstellungen die personalisierte Werbung deaktivert werden. Einerseits für Google Anzeigen, andererseit für die mehr als zwei Millionen Websites und Apps von Google-Partnern. Eine entsprechende Anleitung findet ihr hier.

Adblocker
Dies ist ein Plugin für den Browser, welches die Werbung herausfiltert und abschaltet. Als zuverlässige Lösung wird hier AdBlock Plus genannt. 


Hier die Links für Interessierte:

AdBlock Plus für Firefox, Chrome und Opera
Mobilgeräte: AdBlock Plus für Android und Safari 


Aber aufgepasst: Erste Unternehmungen mit werbefinanzierten Webseiten haben nun Gegenmassnahmen eingeleitet. Wer einen Adblocker verwendet, kann beispielsweise bild.de nicht besuchen, der Adblocker muss kurzfristig deaktiviert oder ein Abo gelöst werden.

Zudem können die Unternehmen Adblocker Betreiber bezahlen, dass diese deren Werbung nicht blockieren, so genanntes Whitelisting.

Experten sagen für die Zukunft ein echtes Wettrüsten zwischen den Werbebetreibern und den den Adblockern. Wir werden sehen, wer die Nase am Ende vorne hat.

Bis bald,



Eure TwoPointZeros

Mittwoch, 8. November 2017

Targeted Advertising - manchmal praktisch, manchmal mühsam

Liebe TwoPointZeros

Wie alle kennen diese Situation: Heute suchen wir online einen Flug nach Lissabon und kurz darauf erscheinen auf anderen Websites Werbungen für Flüge, nach Lissabon oder alternative Ausflugsziele. Oder man sucht nach den neuen Nike Sneakers und auf Facebook erscheint beim nächsten Besuch die Zalando-Werbung mit dem neuesten Nike-Sortiment. 


Mann nennt diesen Vorgang Targeted Advertising und unterscheidet zwischen den folgenden Formen:

Content-Targeting: 
Eine sehr einfache Form des Targeted-Advertising. Die Werbungen werden in einem gewählten Umfeld plaziert. z.B. eine Autowerbung neben einem Artikel über Autos.

Semantisches Targeting: 
Hier werden ebenfalls Werbungen in einem passenden Umfeld platziert. Innert Sekundenbruchteilen werden die Bedeutung und die Hauptthemen einer Webseite analysiert, die Adserver können anschliessend der Analyse entsprechend ein Werbemittel einer passenden Online-Kampagne ausgeben.

Behavioral-Targeting: 
Eine Weiterentwicklung der bereits erwähnten Formen. Technische Daten werden weiterhin ausgelesen, jedoch auch die besuchten Seiten etc. berücksichtigt. Dadurch entstehen Hinweise auf das Verhalten oder das Interessengebiet eines Nutzers. Zudem kann durch die IP-Adresse eine geographische Einordnung gemacht werden. Das entstandene Profil wächst laufend und wird angepasst. Eine Werbekampagne mit noch tieferen Streuverlusten ist möglich.

Retargeting: 
Anbieter versuchen mit dieser Methode, verloren gegangene Kunden im Internet zu finden. Die betrachteten Produkte können dem Kunden mit den gleichen Methoden wie beim Behavioral-Targeting über Wochen hinweg vermittelt werden. So soll der Kunde dann doch noch zum Kauf überzeugt werden.

Social-Media-Targeting: 
Diese Methode kombiniert sämtliche Formen des Targeting und kann daher noch gezielter eingesetzt werden. Hier kann die Zielgruppen-Identifikation noch genauer vorgenommen werden. Facebook nutzt beispielsweise eine eigens entwickelte Social Media Targeting Technologie.

Diese Formen werden in Zukunft sicherlich noch stark weiterentwickelt. Wir können also von den Produktanbietern viel präziser erreicht werden. Das ist grundsätzlich sehr praktisch und kann Zeit einsparen.

Das folgende Video zeigt eine Frau, welche diese Entwicklung aber gar nicht lustig findet:



Sollte es euch auch so gehen, könnt ihr schon bald in unserem Blog lesen, wie ihr das Targeted Advertising einschränken oder verhindern könnt. 


Bis bald,


Eure TwoPointZeros


Mittwoch, 1. November 2017

CR7 oder NIKE?

Hallo Liebe TwoPointZeros

CR7 oder NIKE? Welches Recht steht uns zu, dass wir diese Frage überhaupt in den Raum werfen dürfen? Seit Mark Zuckerberg in Silicon Valley sein Imperium von Facebook aufgebaut und so die Werbemöglichkeiten für Marken revolutioniert hatte, avancierten Berühmtheiten wie Cristiano Ronaldo (NIKE), David Beckham (Adidas) oder Rihanna (Puma) zu unverzichtbaren Assets - sogenannten Influencers. Diese Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie eben beispielsweise Sport, Mode, Lifestyle oder Musik, können mit ihren Social Media Posts Millionen von Menschen erreichen. Doch warum ist diese Reichweite so interessant für Marken?


Das Zeitalter von Social Media


Ein kleiner Exkurs auf den verschiedensten Portalen zeigt, dass Facebook knapp 2 Milliarden, Instagram 800 Millionen und Twitter 330 Millionen monatlich aktive Nutzer zählt. Diese unglaubliche Community hat die globalen Werbeflächen für Marken natürlich weit geöffnet. Mithilfe von Social-Media-Kanälen können so Märkte öfter aber auch zielgerichteter bearbeitet und bis anhin undankbare potenzielle Konsumenten erreicht werden. In unserem e
rsten Teil IFJ Startimpuls - 10 praktische Digital-Marketing-Tipps für Startups haben wir gezeigt, dass wenn es um Reichweite und die richtigen Zielgruppen geht, gehören die Cristiano Ronaldo's, David Beckham's und Rihanna's dieser Welt in jeden Social-Media-Marketing-Baukasten. Die Nähe am Markt und somit auch die Beziehung zum Kunden sind für Brands wie NIKE, Adidas oder Puma essenziell. Für die Bearbeitung eines vom Konsumenten geleiteten dynamischen Marktes, wie es der Sportartikelmarkt ist, müssen auch unternehmensintern Strukturen angepasst und Social Media-/ Social Media Influencer-Marketing darin verankert werden.

Warum Social Media Influencer-Marketing und nicht einfach Social Media Marketing? 


Es liegt auf der Hand, dass Social Media-Marketing und Social Media Influencer-Marketing fast das gleiche ist. Doch das kleine aber feine Wort "Influencer" ist in den Unternehmen zwar angekommen, lässt sich aber keines Wegs nebenbei erledigen wie der Bericht von v&w zeigt. Recherchen belegen, dass potenzielle Kunden für eine Person, die sie respektieren und der sie vertrauen, wesentlich empfänglicher sind als für Anzeigen oder andere Botschaften von Unternehmen.
Daraus können wir schliessen, dass Marken Millionen von Dollars in Star-Influencers investiert, um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit bei den Konsumenten zu gewinnen? Mhmmm... da muss noch mehr dahinter stecken!

CR7 oder NIKE?


Konsumenten sind also für Cristiano Ronaldo empfänglicher als für Nike. Wir fragen Euch: "Stimmt das?" Untenstehend findet ihr zwei Werbevideos, die den neuen Mercurial Superfly V ins Zentrum stellen - hier von Cristiano Ronaldo...  


... und hier von Nike!


Was denkt ihr? Spricht Euch das Video von Fussballstar, Model oder einfach Starikone Cristiano Ronaldo mehr an als dasjenige der führenden Sport- und Fashionmarke NIKE?

Reichweite und die richtigen Zielgruppen erreichen!


Reichweite und die richtigen Zielgruppen erreichen sind die wohl wichtigsten Faktoren beim Influencer-Marketing. Auf den sozialen Medien ist ein Nike Follower nicht automatisch ein CR7 Follower. Wenn sie sich überlegen, weshalb sie nun Cristiano Ronaldo, David Beckham oder Rihanna auf Facebook folgen, dann hat dies in gewissem Masse mit Identifikation zu tun. Ihr Hintergrund als Sportler, Model, Sängerin oder was sie tun, wie sie sich kleiden oder mit welchem Superstar sie die nächste Platte aufnehme

n, weckt in Euch ein Interesse. Wir gehen also davon aus, dass die Persönlichkeiten oder deren Leben Euch neugierig macht und Followers ähnliche Interessen aufweisen. Für eine Marke öffnet dies die Türen der eingangs erwähnten Werbemöglichkeiten um ein grosses Stück. Märkte können sowohl zielgerichteter bearbeitet aber auch weit mehr potenzielle Konsumenten erreicht werden.

Marke vs. Influencer


Wir starten nun einen Vergleich, indem wir die Facebook Follower-Zahl von Marken denjenigen der Influencers gegenüberstellen.
  • Cristiano Ronald hat mit 129 Millionen mehr als viermal so viele Facebook Followers wie NIKE, die "nur" 29 Millionen zählen.
  • Den Kürzeren ziehen auch die 31 Millionen von Adidas gegenüber den 54 Millionen Facebook Followers von David Beckham.
  • Ebenso extrem wie das Beispiel von Nike präsentieren sich die Unterschiede zwischen Puma und Rihanna. Hier liegt der Superstar mit 81 Millionen klar vor den 18 Millionen Facebook Followers der Marke.
Unter dem Strich ist die Community der Influencer eine extrem wichtige Zielgruppe für Marken. Mithilfe der von den Superstars geteilten Beiträge auf den Sozialen Medien können Märkte nicht nur zielgerichteter bearbeitet sondern eben auch ein weitaus grössere Publikum erreicht werden. Für die in diesem Beitrag erwähnten Weltkonzerne wie NIKE, Adidas oder Puma ist Social Media Influencer-Marketing das wichtigste Tool in Bezug auf die Beziehung zum Kunden. Stehen die finanziellen Mittel zur Verfügung, ist es für jede Unternehmung empfehlenswert, Influencer einzusetzen - International, National oder Regional.

Wir hoffen Euch mit diesem Beitrag auf das Thema Influencer-Marketing sensibilisiert zu haben.

Bis bald,

Eure TwoPointZeros

Montag, 23. Oktober 2017

Big Data als Machtinstrument

Liebe TwoPointZeros

Wir alle geben unglaublich viele Informationen über uns preis, sei dies bei der Anmeldung auf Internet-Portalen, beim Bezahlen der Einkäufe mit der Karte, beim Aktivieren der GPS-Ortung des Smartphones oder beim Klick auf den "Like"-Knopf auf Facebook. Uns ist allen klar, dass solche Daten gespeichert werden.

Das folgende Video erklärt den Begriff "Big Data" sowie dessen Möglichkeiten:



Die Erfassung, Analyse und Verarbeitung dieser enormen Datenmengen ist heute alltäglich. Dies kann zur Verbesserung von Geschäftsprozessen, zur Entwicklung von neuen Technologien und Informationstechniken oder zur Effizienzsteigerung der Marketing-Instrumente führen.

Diese Entwicklung steht jedoch unweigerlich in Konflikt mit geschützten Persönlichkeitsrechten der Einzelnen. Wir alle geben unsere persönlichen Daten einfach so her, machen uns aber meist zu wenig Gedanken über die Konsequenzen. Heute möchten wir Sie zum Denken anregen und einige Gefahren und Erkenntnisse mit euch teilen.


Michal Kosinskis Wahlhilfe für Trump


Kosinski, ein Psychologe, ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, welche Menschen aufgrund ihrer Facebook-Aktivitäten minutiös analysieren kann. Bereits im Jahre 2012 konnte er nachweisen, dass er aufgrund von 68 Facebook Likes vorhersagen kann
  • Hautfarbe (95% Treffsicherheit)
  • Allfällige Homosexualität (88%)
  • Demokrat oder Republikaner (85%)
  • usw. 
Dieses Modell konnte er sogar noch weiterentwickeln. Schliesslich konnte er 
  • eine Person anhand von 10 Facebook-Likes besser einschätzen als ein normaler Arbeitskollege.
  • eine Person anhand von 70 Facebook-Likes besser einschätzen als ein Freund.
  • eine Person anhand von 150 Facebook-Likes besser einschätzen als die Eltern.
  • das Verhalten anhand von 300 Facebook-Likes besser vorhersagen als deren Partner.
Schlussendlich konnte mit dieser Methode der Wahlkampf von Trump mittels personalsierter Werbung, personalisierten Fragebögen für die Wahlkampfhelfer und anderen Mitteln erfolgreich unterstützt werden. Den ganzen Artikel finden sie hier.

Der Fall "Edward Snowden"


Edward Snowden war Mitarbeiter der NSA. Ihm gelang es, Beweise und Informationen über ein weltweites Spionagesystem zu enthüllen. Dieses sollte jede Form elektronischer Kommunikation überwachen. Die Massnahmen führen soweit, dass nebst den Daten beispielsweise auch Kameras von Privatpersonen angesteuert, Telefonate von Regierungschefs abgehört und sämtliche Daten von Privatpersonen verknüpft und analysiert werden konnten. Diese Daten wurden bei weitem nicht immer auf legalem Weg beschafft und führte zum NSA-Skandal. Unsere Kommilitoninnen haben euch hierzu den entsprechenden Film empfohlen.


Dies sind aus unserer Sicht Beispiele, welche schon beängstigend sein können. Big Data ist grundsätzlich eine Möglichkeit, von welchen viele Leute profitieren können, sie birgt aber auch eine grosse Missbrauchsgefahr. Der Experte Andreas Dewes sagt, dass gerade deshalb die Aufklärung der Menschen sowie politische Regulierungen besonders wichtig sind.

Hoffentlich haben wir auch Sie damit für diese Thematik sensibilisiert.

Bis bald,

Eure TwoPointZeros

Montag, 9. Oktober 2017

IFJ Startimpuls - 10 praktische Digital-Marketing-Tipps für Startups, Teil 2

Hallo liebe TwoPointZeros

Wie versrochen folgt hier der zweite Teil der Tipps, die uns Mike Schwede mitgegeben hat, viel Spass!


6. Plattformen 


Die verwendeten Plattformen sollen je nach Ziel ausgewählt werden. Hier einige Beispiele, mit welcher Plattform welches Ziel erreicht werden kann:

Facebook: Reach, Engagement, Targeting
Youtube: Branding

LinkedIn: Business und HR
Influencer: Reach & Credibility


7. Website


Bei der Webseite muss das Ziel "Call to actions" ins Zentrum gestellt werden. Der Kunde soll die Webseite nicht nur besuchen, sondern tätig werden und das Unternehmen kontaktieren oder einkaufen. Hierbei spielen sogar kleine Gestaltungsdetails eine Rolle. Mike Schwede empfiehlt, im Vorfeld jeweils A/B-Tests mit wenigen Konsumenten durchzuführen, um über solche Details festzulegen (Der User entscheidet, nicht der Art Director).


8. Lead Capturing & Nurturing 


Die Homepage soll einfach und übersichtlich gestaltet, der Kunde durch den Inhalt geführt werden. 
Hier finden sie zudem einige praktische Tools für Kernmarketing-Funktionen:

Onsite Chat
Newsletter
Online Demos
Lead Formulare / Landing pages


9. Bewerbung 


Auch bei der Werbung können die oben genannten Plattformen je nach Ziel eingesetzt werden:


Facebook: B2B, B2C, von Branding bis Action 
Youtube: B2C, reines Branding
LinkedIn: B2B, berufsbezogenes Targeting
Twitter: eher B2B (Vor allem im Ausland), von Branding bis Action 

Mike Schwedes Prinzipien: 
1. Agil: Mit kleinem Budgets Botschaften und Platzierungen austesten 
2. Auf Zahlen vertrauen: User schlägt Art Director 
3. Klares Ziel und danach optimieren. Bei Leads: Cost-per-Lead und nicht z.B. Clicks 
4. (User Generated) Content ist immer besser als Werbebanner 
5. Zuerst Conversion, dann Reichweite


10. Gesamtarchitektur 


Die Plattformarchitektur soll anhand von Communities gestaltet werden. Diese sollen an den Zielgruppen ausgerichtet werden, nicht an der eigenen Organisation (z. B.: Nike, Nike Football, Nike Women).

Das Zusammenspielen der gewählten Kanäle ist wichtig. Das folgende Bild veranschaulicht, wie der Inhalt von agil zu statisch (und nicht umgekehrt!) gestaltet werden kann:



Wir hoffen, ihr könnt von diesen Tipps profitieren und freuen uns über Kommentare. 

Bis bald

Eure TwoPointZeros 

Freitag, 6. Oktober 2017

IFJ Startimpuls - 10 praktische Digital-Marketing-Tipps für Startups, Teil 1

Liebe TwoPointZeros

Für euch haben wir den Event "IFJ Startimpuls - 10 praktische Digital-Marketing-Tipps für Startups". Mike Schwede, der Referent dieser Veranstaltung, gilt als Urgestein der Schweizer Digitalszene. Er hat die Agentur Goldbach Interactive gegründet und ist in diverse Startups involviert. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Digitalen Marketing, vorwiegend mit Grosskunden, zeichnen ihn aus.




 Er hat uns folgende Tipps mitgegeben,welche wir mit euch Teilen möchten: 


1. Fix the Basics 


Es geht nicht nur um das Produkt. Start with why - was bedeutet das? Möchte man ein Startup Unternehmen gründen, sollte man sich zuerst selber bewusst werden, was eigentlich die Motivation (WHY?) dazu ist. Es folgt die Auswahl der Prozesse (HOW?) welche schlussendlich zum Produkt führen (WHAT?).

Die eigene Geschäftsidee sollte zudem für den Laien verständlich sein. Mike Schwede empfiehlt zu diesem Zweck den Mom-Test. Kann man die Idee seiner eigenen Mutter so erklären, dass sie sich dafür interessiert und alles versteht, sollte dies auch bei allen anderen Gesprächspartner funktionieren.

Bei der Zielgruppendefinition ist das zentrale Erfolgskriterium, dass man diese nicht anhand der Demographie, sondern anhand des Verhaltens definiert. 


2. Deine Story? 


Für die eigene Unternehmung soll eine Story gebildet werden (Mehr zum Storytelling folgt in einem anderen Blog). Der Inhalt dieser Story soll anschliessend entlang des Content Funnels erstellt werden. Der Content Funnel besteht aus folgenden Teilen: 1. Werte, Emotionen / 2. Bedürfnisse / 3. Angebot / 4. Besuch, Kauf / 5. Retention, Empfehlung. Zu diesem Zweck sollen immer folgende Überlegungen angestestellt werden: Wo gibt es viel Bedarf? Wo gibt es wenig Konkurrenz?


3. Das richtige Format ist die halbe Miete 


Tipps zum Inhalt: Einfach, Videos & Bilder sind immer geeignet, konsistent und unterhaltend. Dabei sollte der Inhalt nicht länger als nötig gestaltet werden.


4. Absender 


Mike Schwede empfiehlt hier, nicht Personen sondern deren Rollen gezielt in den Mittelpunkt zu stellen. Je nach Information sollen verschiedene Rollen ausgewählt werden. Studien haben gezeigt, dass man mit dieser gezielten Auswahl (z. B. auch mal einen Spezialisten aus der Unternehmung) eine höhere Glaubwürdigkeit erreichen kann. 


5. Influencer & User Content 


Je nach Ziel sollten folgende Personen zu folgenden Zwecken eingesetzt werden:
Stars für Reichweite
Influencer um die Ecke für Action
Kunden und Mitarbeiter als Ambassadoren

Es geht noch weiter, bereits nächste Woche liefern wir euch den zweiten Teil.

Bis bald

Eure TwoPointZeros 

 

Sonntag, 1. Oktober 2017

Faszinierende Erweiterung der Realität

Hallo liebe TwoPointZeros

Ein Spaziergang zu Beginn des Moduls IMA1 an der Fachhochschule Bern bei perfektem Wetter - könnte der Auftakt besser sein? Man könnte sich fragen, ob die Zeit nicht besser genutzt werden sollte. Unser Dozent wollte uns jedoch eine Technologie vorstellen, welche immer mehr Beachtung findet und praktisch eingesetzt werden kann.


Augmented  Reality - Erweiterte Realität


Durch den Park spazieren und Pokemons in der realen Umgebung einfangen, den Flieger am Himmel anvisieren und dessen Start- und Zielort erfahren, Möbel vor dem Kauf ins eigene Wohnzimmer projezieren, all dies ist mit dem eigenen Smartphone möglich.
Diese so genannte Erweiterte Realität ermöglicht die Ergänzung von realen Bildaufnahmen durch Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten. DIe Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt, wurden aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.


Wo wird dies bereits eingesetzt? 


Hier einige Beispiele, wo die AR-Technologie bereits genutzt wird:

Pokémon Go (pokemongo.com)
Google Translate (winfuture.de)
Yelp Monocle (wikihow.com)
Flightradar24 (flightradar24.com)




Wir dürfen gespannt sein, wie diese Innovation in Zukunft noch eingesetzt werden kann. Gemäss unserem Dozenten Bruno Bucher erarbeitet comparis.ch eine App, welche auf Spaziergängen in schönen Wohnquartieren beim Anvisieren eines Hauses allfällige freie Wohnungen sowie die Details anzeigt.

Bis bald...


Eure TwoPointZeros


 

Freitag, 29. September 2017

Welcome on board...



"Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Informationen behält man sie."
Lord Alfred Northcliffe


Mit diesem Zitat begrüssen wir sie, liebe TwoPointZeros, zu unserem Blog "Digital 2.0". In den kommenden Wochen und Monaten werden wir Sie im Rahmen des IMA1 Moduls auf eine Reise voller neuen Erkenntnisse und fundierten Recherchen im Bereich von Digital Marketing mitnehmen. Wir, Dominique Aebi und Mathias Rufer, sind zwei berufsbegleitende Studenten an der Berner Fachhochschule für Wirtschaft. Das Schreiben eines Blogs ist für uns absolutes Neuland und wir freuen uns diese Erfahrung mit Ihnen teilen zu dürfen.


Was erwarten wir vom Modul Digital Marketing?


Der richtige Umgang mit Digital Marketing scheint in der heutigen Zeit, in der weltweit rund 2.32 Milliarden Menschen ein Smartphone besitzen, gemäss bernetblog rund 3.77 Millionen Schweizerinnen und Schweizer Facebook nutzen oder YouTube zur zweitgrössten Suchmaschine avanciert ist, essenziell. Wer hat sich nicht auch schon zu einem Kauf verführen lassen, weil er Online einen Prominenten mit dem entsprechenden Produkt, ein Video oder auf Facebook einen Post gesehen hat und zuvor gar nicht wusste, dass er dieses Produkt überhaupt braucht? Genau dies wollen auch wir erlernen. Wie können wir über die verschiedensten Social Media Plattformen potenzielle Kunden zum Kauf unseres Produkts überzeugen?

Worin besteht der Unterschied zum traditionellen Marketing?


Marketing mit seinen vier "P's" begleitet uns nun schon seit mehr als 15 Jahren. Vom ABC in der Sekundarschule bis hin zu komplexen und ausführlichen Marketingkonzepten an der Berner Fachhochschulen, durften wir nicht nur unseren Wissensrucksack mit wichtigen Informationen und Vorgehensweisen füllen, sondern wurden auch Zeuge eines technischen Wandels. Ein Plakat vor der Dorfbäckerei, das die Passanten auf das neue Fitnesscenter um die Ecke aufmerksam machen soll, wird heute durch Facebook Ads mehrheitlich ersetzt. Potentielle Kunden können anhand von Zielgruppendefinitionen direkt erreicht werden, noch bevor eine Suche nach einem Produkt stattgefunden hat.
Daraus lässt sich schliessen, dass beim traditionellen Marketing die Werbung dort platziert werden muss, wo sich der potentielle Kunde befindet, beim Digital Marketing und der dafür zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmitteln, die Werbung den potentiellen Kunden sucht und findet.  


Ist Digital Marketing eine berufliche Option für uns?


Digital Marketing offenbart in der Neuzeit unendlich viele Möglichkeiten ein Unternehmen zu vermarkten. Die oft in die Jahre gekommenen Marketingverantwortlichen, die noch mit dem klassischen Marketing-Massnahmenkatalog arbeiten und neue technische Medien nur schwerfällig zu Nutzen wissen, bedürfen kompetenter Unterstützung. Genau diese Wissenslücke sehen wir als Chance für unsere berufliche Zukunft. 
Google, Facebook, Instagram, Twitter, etc. zählen zu unseren meist benutzten Applikationen. Die Vorstellung, tagein tagaus mithilfe dieser Informationsträgern ein Unternehmen und deren Angebote in die Welt hinaus zu tragen, interessiert uns sehr. Daher ist Digital Marketing definitiv eine berufliche Option für uns.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Beitrag! Bis sehr bald...

Eure TwoPointZeros