Hallo liebe TwoPointZeros
Wie versrochen folgt hier der zweite Teil der Tipps, die uns Mike Schwede mitgegeben hat, viel Spass!
6. Plattformen
Die
verwendeten Plattformen sollen je nach Ziel ausgewählt werden. Hier
einige Beispiele, mit welcher Plattform welches Ziel erreicht werden
kann:
Facebook: Reach, Engagement, Targeting
Youtube: Branding
LinkedIn: Business und HR
Influencer: Reach & Credibility
7. Website
Bei
der Webseite muss das Ziel "Call to actions" ins Zentrum gestellt
werden. Der Kunde soll die Webseite nicht nur besuchen, sondern tätig
werden und das Unternehmen kontaktieren oder einkaufen. Hierbei spielen
sogar kleine Gestaltungsdetails eine Rolle. Mike Schwede empfiehlt, im
Vorfeld jeweils A/B-Tests mit wenigen Konsumenten durchzuführen, um über
solche Details festzulegen (Der User entscheidet, nicht der Art
Director).
8. Lead Capturing & Nurturing
Die Homepage soll einfach und übersichtlich gestaltet, der Kunde durch den Inhalt geführt werden.
Hier finden sie zudem einige praktische Tools für Kernmarketing-Funktionen:
Onsite Chat
Newsletter
Online Demos
Lead Formulare / Landing pages
9. Bewerbung
Auch bei der Werbung können die oben genannten Plattformen je nach Ziel eingesetzt werden:
Facebook: B2B, B2C, von Branding bis Action
Youtube: B2C, reines Branding
LinkedIn: B2B, berufsbezogenes Targeting
Twitter: eher B2B (Vor allem im Ausland), von Branding bis Action
Mike Schwedes Prinzipien:
1. Agil: Mit kleinem Budgets Botschaften und Platzierungen austesten
2. Auf Zahlen vertrauen: User schlägt Art Director
3. Klares Ziel und danach optimieren. Bei Leads: Cost-per-Lead und nicht z.B. Clicks
4. (User Generated) Content ist immer besser als Werbebanner
5. Zuerst Conversion, dann Reichweite
10. Gesamtarchitektur
Die
Plattformarchitektur soll anhand von Communities gestaltet werden.
Diese sollen an den Zielgruppen ausgerichtet werden, nicht an der
eigenen Organisation (z. B.: Nike, Nike Football, Nike Women).
Das
Zusammenspielen der gewählten Kanäle ist wichtig. Das folgende Bild
veranschaulicht, wie der Inhalt von agil zu statisch (und nicht
umgekehrt!) gestaltet werden kann:
Wir hoffen, ihr könnt von diesen Tipps profitieren und freuen uns über Kommentare.
Bis bald
Eure TwoPointZeros
Liebe TwoPointZeros
Für euch haben wir den Event "IFJ Startimpuls - 10 praktische Digital-Marketing-Tipps für Startups". Mike Schwede, der Referent dieser Veranstaltung, gilt als Urgestein der Schweizer Digitalszene. Er hat die Agentur Goldbach Interactive gegründet und ist in diverse Startups involviert. Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Digitalen Marketing, vorwiegend mit Grosskunden, zeichnen ihn aus.
Er hat uns folgende Tipps mitgegeben,welche wir mit euch Teilen möchten:
1. Fix the Basics
Es geht nicht nur um das Produkt. Start with why - was bedeutet das?
Möchte man ein Startup Unternehmen gründen, sollte man sich zuerst selber bewusst werden, was eigentlich die Motivation (WHY?) dazu ist. Es folgt die Auswahl der Prozesse (HOW?) welche schlussendlich zum Produkt führen (WHAT?).
Die eigene Geschäftsidee sollte zudem für den Laien verständlich sein. Mike Schwede empfiehlt zu diesem Zweck den Mom-Test. Kann man die Idee seiner eigenen Mutter so erklären, dass sie sich dafür interessiert und alles versteht, sollte dies auch bei allen anderen Gesprächspartner funktionieren.
Bei der Zielgruppendefinition ist das zentrale Erfolgskriterium, dass man diese nicht anhand der Demographie, sondern anhand des Verhaltens definiert.
2. Deine Story?
Für die eigene Unternehmung soll eine Story gebildet werden (Mehr zum Storytelling folgt in einem anderen Blog). Der Inhalt dieser Story soll anschliessend entlang des Content Funnels erstellt werden. Der Content Funnel besteht aus folgenden Teilen: 1. Werte, Emotionen / 2. Bedürfnisse / 3. Angebot / 4. Besuch, Kauf / 5. Retention, Empfehlung. Zu diesem Zweck sollen immer folgende Überlegungen angestestellt werden: Wo gibt es viel Bedarf? Wo gibt es wenig Konkurrenz?
3. Das richtige Format ist die halbe Miete
Tipps zum Inhalt: Einfach, Videos & Bilder sind immer geeignet, konsistent und unterhaltend. Dabei sollte der Inhalt nicht länger als nötig gestaltet werden.
4. Absender
Mike Schwede empfiehlt hier, nicht Personen sondern deren Rollen gezielt in den Mittelpunkt zu stellen. Je nach Information sollen verschiedene Rollen ausgewählt werden. Studien haben gezeigt, dass man mit dieser gezielten Auswahl (z. B. auch mal einen Spezialisten aus der Unternehmung) eine höhere Glaubwürdigkeit erreichen kann.
5. Influencer & User Content
Je nach Ziel sollten folgende Personen zu folgenden Zwecken eingesetzt werden:
Stars für Reichweite
Influencer um die Ecke für Action
Kunden und Mitarbeiter als Ambassadoren
Es geht noch weiter, bereits nächste Woche liefern wir euch den zweiten Teil.
Bis bald
Eure TwoPointZeros